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Kategorie: EDV, BBJ, Buchführung/Steuer, Beratung, Buchführung/Steuer / 21.01.10 18:44

Abschied von einem Gründer und Pionier

Abschied von einem Gründer und Pionier (Foto:PNP)

In einer bewegenden Trauerfeier in der Gartlbergkirche haben am 20. Januar 2010 Familie, Freunde, Mitarbeiter, Geschäftspartner sowie Vertreter aus Landwirtschaft und Politik Abschied von Franz Stüwe genommen. Der Unternehmer war am 15. Januar im Alter von 67 Jahren schnell und unerwartet an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben, den er während der Grünen Woche in Berlin erlitten hatte.

Wie beliebt und geschätzt der als „Pionier der Landwirtschaft“ geltende Unternehmer war, zeigte sich an der großen Trauergemeinde. Dicht gedrängt saßen und standen hunderte von Menschen in der Wallfahrtskirche. Viele verfolgten das Requiem, das von Caroline Schmidt-Pollex (Harfe) und dem Männerchor Harmonie umrahmt wurde, auf dem Friedhof. Dorthin wurde es per Lautsprecher übertragen.

„Er war einer von uns. Einer, der die Menschen kannte, und uns viel im Leben gegeben hat“, sagte Dekan Hans Eder. Der Stadtpfarrer, der mit einfühlsamen Worten auf das Leben Stüwes blickte, stellte einen Ausspruch des hl. Augustinus in den Vordergrund: „Wir meinten, wir brauchen ihn noch, aber Gott sprach, es ist genug“. Franz Stüwe sei ein Mensch mit tiefem christlichen Glauben gewesen. Aus dieser Kraft heraus habe er gelebt und gehandelt. Durch die Kraft des Glaubens habe er alles geschafft. Von Kindheit an sei er ein Landwirt mit Leib und Seele gewesen. „Wir kennen ihn als aktiven Menschen, der besonderen Wert auf die Familie gelegt hat“, betonte der Stadtpfarrer, der auch Stüwes Engagement um die Gartlbergkirche hervorhob und ihm für die finanzielle Unterstützung bei der Renovierung des Gotteshauses ein „herzliches Vergelt’s Gott“ mit auf seinem letzten Weg gab.

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