Systemlösung Biogasanlagen

Effizientes Substratmanagement ist massgeblich für die Wirtschaftlichkeit
von Biogasanlagen und gewinnt mit steigenden Substratpreisen stark an Bedeutung. Die Systemlösung Biogas ermöglicht Ihnen die Erfassung und Abrechnung der wichtigen Faktoren bei der Substratbeschaffung und -planung sowie die Optimierung des Substrateinsatzes in einer Biogasanlage. Damit können Sie die Effizienz Ihrer Anlage deutlich steigern!

ZUSAMMENSPIEL DER KOMPONENTEN

ZUSAMMENSPIEL DER KOMPONENTEN

FUNKTIONSWEISE

FUNKTIONSWEISE

IHR VORTEIL:
Erstmals intelligente Flächenplanung vor, während und nach der Ernte mit komplettem Substratbewertungs- und Abrechnungssystem

Steigende Substratpreise belasten erheblich die Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen. Das neuartige intelligente Substratmanagement von LANDDATA EUROSOFT ermöglicht die Erfassung und Abrechnung der wichtigen Faktoren bei Substratbeschaffung und -planung, sowie eine Optimierung des Substrateinsatzes in einer Biogasanlage.

Bedingt durch die hohe Arbeitsbelastung während der Ernte fordern Lohnunternehmer, Biogasanlagenbetreiber und Substratlieferanten ein universelles, einfaches und schnelles Verfahren zur Bestimmung der Frischmasse und des darin enthaltenen Trockensubstrats. Mit der Substratplanung von JDoffice kann der Landwirt aus den Anbaudaten die Ernte planen. Er bestimmt, wann für eine maximale Ausbeute welche Fläche geerntet werden muss. Direkt aus der Software heraus können so die entsprechenden Flächen geplant und der Anbau dokumentiert werden.

Zur Feuchtemessung wurde von John Deere der NIR- ( Nahinfrarot-) Sensor HarvestLab zur Marktreife gebracht.  Der HarvestLab Sensor kann abwechselnd mobil auf dem Häcksler oder für stationäre Messung eingesetzt werden. Das System vereint hohe Messgenauigkeit ( +/- 2 % ) mit einer kontinuierlichen Messung. Jede Sekunde wird aus 17 Einzelmessungen ein Mittelwert gebildet. 

Die Ergebnisse der Feuchtemessung fließen in die HarvestDoc  Ertragskartierung ein und können punktgenau auf Karten dargestellt werden.
Die erfassten Erntedaten und Feuchtewerte werden eingelesen, analysiert und zur Anlagenoptimierung eingesetzt.

Eine Schnittstelle zur Biogas-Managementsoftware Gaerware von Keitlinghaus- Umweltservice ermöglicht erstmals die Verrechnung der Substratdaten mit den Analysedaten der Biogasanlage wie  Gasausbeute, -qualität, pH, Verweildauer zur Optimierung des Substrateinsatzes.

Die Ausbringung vergorenen Substrats mit  Dokumentation erfolgt über JDoffice mit den Gaerware Analysewerten.

Größte Herausforderung im Außenbereich der Biogasanlage ist die Organisation und Abwicklung der Rohstoffbesorgung. Die Voraussetzungen bei den einzelnen Biogasanlagen sind dabei extrem unterschiedlich - von der kleinen Einzelanlage mit Eigenversorgung- bis zum Verbund mehrerer Biogasanlagen mit weiträumigen Lieferantenstrukturen.
Daher gibt es keine Standardlösungen, sondern individuelle Lösungen aus mehreren Modulen maßgeschneidert.

Abfolge der Aufgaben im Maximalfall mit jeweils passendem Modul

Abfolge der Aufgaben im Maximalfall mit jeweils passendem Modul

1. Planung des Rohstoffbedarfes der Biogasanlage
Anhand der Kenndaten der Biogasanlage werden Substratart und Liefermengen als Sollvorgaben gespeichert.

2. Kontaktaufnahme mit Landwirten und Abschluss von Lieferverträgen
Vertragsmuster dienen als Grundlage der Verhandlungen mit den Lieferanten.

3. Einrichten der Lieferanten in AO Agrar-Office
Durch ein integriertes Vertragswesen, werden alle Lieferanten mit Ihren Anbauverträgen im System archiviert und mit Ihren individuellen Abrechnungsmodalitäten festgehalten.

4. Aufnahme der Felder mit Fruchtarten und GIS-Umrissen in AO Agrar-Office
Je nach Bundesland können die kontraktierten Flächen von den Offizialbehörden eingelesen werden, so dass deren GIS-Umrisse im System zur Verfügung stehen. Auf diese Weise erhält der Organisator eine vollständige Landkarte seiner Lieferantenflächen mit den jeweiligen Angaben zur Fläche (Größe, Frucht, Sorte, Anbaudaten, zu erwartender Ertrag, usw.)

5. Planung der Fruchtarten, Sorten und Aussaat
Im Dialog kann der Anwender von AO Agrar-Office für eine oder mehrerer Biogasanlagen eine Anbauplanung erstellen. Auf der Landkarte bestimmt er Fruchtart und Sorte. Der Rechner ermittelt die zu erwartenden Substratmengen und stellt sie im Vergleich zum Bedarf der Biogasanlage dar.

6. Beratung der Landwirte während der gesamten Produktionsperiode
Wie in einer normalen Schlagkartei können alle relevanten Daten eines Anbaus eingegeben und ausgewertet werden.

7. Planung der Ernte
Mit Hilfe der integrierten Auftragsverwaltung werden im Vorfeld die Häcksler und Transportaufträge vorbereitet.

8. Tägliche Einsatzplanung vom mehreren Häckslern und Transportfahrzeugen
Im täglichen Geschäft werden die Aufträge aktiviert und können optional auf elektronischem Weg an die Häcksler und Transporteure übermittelt werden. Auf Wunsch können Zielkoordinaten des Zielackers mitgegeben werden, so dass auch Fahrer ohne Ortkenntnisse sicher den Einsatzort finden. Zusätzlich kann auch eine komplette Zielführung mit einem Navigationsgerät  in das System integriert werden.
Optional „Fluglotsenfunktion“ zur ständigen Überwachung der Maschinen und Geräte mit der Möglichkeit Mitteilungen an die Fahrer zu schicken und Antworten zu erhalten. Die Fluglotsenfunktion ist über Internet von jeden Standort aus erreichbar.

9. Rückverfolgung der Lieferungen von Lager bis zum Acker
Die Lieferungen können via GPS rückverfolgt werden. Sowohl die Spur des Häckslers als auch die Spur der Transportmaschinen werden über Funk in die Zentrale geleitet und dort archiviert.

10. Ertrags- und Qualitätsfeststellung

Sind die Häcksler mit Bordelektronik ausgerüstet, können wie z.B. im Falle von John Deere über den NIR-Sensor schon bei der Ernte Menge und Trockensubstanzgehalt des Erntesubstrats bestimmt werden.

11. Abrechung der Häcksler und Transporteure

Durch die Verschneidung der Fahrspuren im GIS System mit den Schlägen entstehen exakte Aufzeichnungen über Einsatzzeiten und –orte der Arbeitsmaschinen, so dass eine klare und vollständige Abrechnung der Maschinen und Fahrer ermöglicht wird.

12. Abrechnung der Ware mit den Landwirten

Auf der Basis der Anbauverträge, der Meldungen der Waage und der Daten des Häckslers können die Abrechnungen der Substratmengen in AO Agrar-Office erstellt werden.

13. Planung der Ausbringmengen des Restsubstrates auf den Flächen
Ähnlich der Ernteplanung kann auch die Ausbringung des Restsubstrates am Computer geplant werden. Je nach Wunsch kann das System bis hin zur vollständigen Düngerplanung ausgebaut werden.

14. Abwicklung der Ausbringung des Restsubstrates
Auch hier werden wie bei der Ernte Maschinen- und Personeneinsätze mit Hilfe der Auftragsverwaltung und der GPS-Technik abgearbeitet

15. Die Runde beginnt wieder bei 1.
Das System kann um alle Module des Pflanzenbaus und der Betriebswirtschaft bis hin zur Lagerverwaltung und Pachtverwaltung ausgebaut werden.

Je nach Anforderungen stellen wir für Sie individuell vorhandene Module zusammen und ergänzen noch spezielle Funktionen. Lassen Sie sich daher bei der Projektierung Ihrer Software unbedingt von uns beraten:

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